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Charaktere
Das Logo wird von Spiel zu Spiel größer.... Also sorry, dass ich es hier an die Seite gequetscht habe, aber sonst würde es hier nicht hinpassen. Das Bild hier zeigt einen "Richter", die Dinger kennt man ja aus Final Fantasy Tactics Advance... Nur sind sie in FFXII die "Bösen". Und auf dem Logo hat man einen Richter untergebracht, der gleich 3mal so groß ist, wie ein Logo eines vorigen Teiles!

Die Graphik (8,5/10) ist gut! Sie ist für PS2-Verhältnisse sehr gut, nutzt die Leistung so ziemlich voll aus, aber ist kein soooo extremer Sprung von FF10 aus. Die Polygone wurden zwar im Vergleich zum Vorgänger bei den Personen verringert, aber alles wurde sehr gut umgesetzt und ist an manchen Stellen nicht schlecht beeindruckend.
Es gibt jedenfalls fantastisch große Gebiete, die in sehr schöner 3D-Grafik zu besichtigen sind, diesmal sogar mit frei drehbarer Kamera.
Der Sound (6/10) ist sehr praktisch, sehr normal. Die Musik ist eher unauffällig gestaltet, nur zu ganz kleinen Teilen von Nobuo Uematsu. Im Gegensatz zu anderen Teilen gibt es kaum Musik, die wirklich im Langzeitgedächtnis bleibt - dafür ist sie nicht einprägsam genug. Die (englische) Synchronisation ist gut, aber "nur" begrenzt vorhanden - also wie beim Vorgänger nur in der Hauptstory.

Das Magie- und Kampfsystem (8/10) ist diesmal komplett anders ausgefallen -es gibt keinen "richtigen" Kampfmodus mehr. Die Monster laufen jetzt frei in der Gegend rum und wenn man in die Nähe kommt, geht das Kampfmenü auf, also kann man befehlen, was der Charakter, den man steuert, tun soll. Man hat jedoch drei Charaktere dabei - die anderen beiden gehen jeweils immer nach einer Taktik, die man ihnen vorgeben kann, vor (Gambit-System). Man kann den anderen Charakteren allerdings auch manuell befehle geben, was sie machen sollen und je nach Bedarf kann man dafür die Gambits, also die Computer-Steuerung, abschalten. Alternativ kann man beim Charakter, den man steuert, die Gambits anschalten, sodass man zum Kämpfen nurnoch in der Gegend rumrennen muss - der Computer kämpft dann alleine, was beim Training sehr angenehm ist. Das Geldsystem wurde verändert - man bekommt das Geld nicht mehr von Monstern, sondern man bekommt von Monstern Objekte, die man dann verkaufen kann. In FF12 ist das Geld im Gegensatz zu den Vorgängern also eher Mangelware.
Die Magien sind sehr klassisch ausgefallen - man kann sie kaufen. Sie müssen allerdings noch mit "Lizenzen" freigeschaltet werden, wenn eine Magie / Technik gekauft ist, muss man sie also noch für jeden Charakter einzeln freischalten. die Lizenzpunkte (LP) bekommt man durch das Besiegen von Monstern. Auf diese Weise müssen auch säntliche andere Techniken und Ausrüstungsgegenstände freigeschaltet werden.
Die Beschwörungen sind auch recht neu entwickelt worden - sie tauchen auf und kämpfen mit und wenn sie eine Weile mitgekämpft haben, setzen sie ihre Spezialtechnik ein, vorausgesetzt, sie oder der Charakter, der sie beschworen hat, gehen vorher nicht KO. Dadurch, dass dies schon recht häufig passiert und dadurch, dass es eine Weile bis zur Spezialtechnik dauert und das Beschwören sehr viele MP verbraucht, lohnt sich das Beschwören oftmals nichtmal. Auch sind die Namen der Beschwörungen nicht die klassischen, die man von FF erwartet - schade.
Letztendlich ist das Kampfsystem eigentlich gut und es macht viel Spaß, aber meiner Meinung nach passt es nicht wirklich zu Final Fantasy.

Die Story (7/10) ist vom Grundaufbau her nichts besonderes. In einem Krieg zwischen zwei großen Reichen werden ein paar kleinere Reiche vernichtet bzw. von einem der großen Reiche übernommen. Ein paar wichtige Leute kommen dabei ums Leben, andere, wie beispielsweise die Prinzessin, tauchen unter und rebellieren ein bisschen, wobei sie mir ein paar mutigen Leuten aus dem Volk zusammenkommen etc. An sich nicht schlecht, besonders diverse Problemchen etc., aber nichts wirklich besonderes.

Der Spielspaß (7/10) ist an manchen Stellen recht hoch, geht an anderen Stellen dafür wieder in den Keller. Gründe? Oftmals ist das Kampfsystem schuld. Man läuft Ewigkeiten durch die Pampa, prügelt sich mit irgendwelchen Viechern, wenn man Pech hat, dann erwischt man ein falsches, das ein bissel grob ist und aus der Masse heraussticht, wie beispielsweise die "Elemente" oder sonstiges Zeug, das einem schlagartig ziemliche Probleme bereiten kann, auf die man nicht vorbereitet war - und oftmals hat man über längere Zeit nicht gespeichert, da die Speicherpunkte zwar logisch verteilt sind, man sich aber ab und zu mehr davon wünscht. Auch muss man in vielen Fällen eine Ewigkeit laufen, bis man endlich am Ziel ist.


© by Jiko